Brausetabletten zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura. Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Aspirin Migräne Brausetabletten
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgeschrieben!
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Aspirin® Migräne. Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. Anwendungsgebiete: Akute Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit und ohne Aura. Warnhinweis: Enthält Natriumverbindungen. Bitte Packungsbeilage beachten!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Sonstige Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 07/2025
Unsere Tipps & Informationen zu Aspirin Migräne 500 mg Brausetabletten
Migräne – die häufigste Schmerzerkrankung unserer Zeit
Betroffene von Migräne kennen solche Tage, an denen nicht nur der Kopf dröhnt, sondern Ihnen übel ist und Sie zusätzlich licht- und lärmempfindlich sind, leider nur zu gut. Das Bett im dunklen Schlafzimmer nicht zu verlassen und die Migräne einfach ausschlafen zu können, wünschen sich Betroffene dann häufig am meisten. Die alltäglichen Herausforderungen sind in der Regel jedoch anders. Deshalb wurden Aspirin Migräne 500 mg Brausetabletten entwickelt. Sie
Die Aspirin Migräne 500 mg Brausetabletten werden von der Bayer Vital GmbH hergestellt.
Effektives Schmerzmittel bei Migräne
Aspirin Migräne 500 mg Brausetabletten ist ein schmerzstillendes, entzündungshemmendes Arzneimittel gegen migränebedingte Kopfschmerzen mit und ohne Aura. Der enthaltene Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) setzt die Schmerzempfindlichkeit herab, indem er die übermäßige Bildung von Schmerz-Botenstoffen hemmt.Die Aspirin Migräne 500 mg Brausetabletten haben ein Puffersystem, was den schnellen Wirkeintritt im Körper gewährleistet.
Ihre Vorteile der Aspirin Migräne 500 mg Brausetabletten im Überblick
Wie werden die Aspirin Migräne 500 mg Brausetabletten richtig eingenommen?
Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren nehmen frühestmöglich zu Beginn der Kopfschmerzphase 2 Brausetabletten, entsprechend 1.000 mg ASS, vollständig aufgelöst in einem Glas Wasser ein. Sofern erforderlich, kann diese Einzeldosis nach 4-8 Stunden wiederholt eingenommen werden, maximal 3 Einzeldosierungen, entsprechend 6 Brausetabletten innerhalb 24 Stunden.
Was sollte ich bei der Einnahme beachten?
Suchen Sie bitte zur Abklärung umgehend einen Arzt auf, wenn die Kopfschmerzphase länger als 3 Tage dauert, sich die Schmerzen unter der Behandlung verschlimmern oder neue Symptome hinzukommen. Um die optimal schmerzlindernde Wirkung von Aspirin Migräne zu gewährleisten, ist es wichtig, hinsichtlich Dosierung und Einnahmezeitpunkt der Empfehlung unbedingt zu folgen. Lösen Sie beide Brausetabletten aus dem Sachet in einem Glas Wasser auf und trinken Sie die Lösung bei den ersten Anzeichen der Migränekopfschmerzphase vollständig aus.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Migräne, Behandlung der Kopfschmerzen, vor allem in der akuten Phase
Dosierung und Anwendungshinweise:
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene 2 Brausetabletten 1-3 mal täglich im Abstand von 4-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Trinken Sie das Arzneimittel nach Auflösen bzw. nach Zerfallenlassen in Wasser (z.B. ein Glas).
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schwindel, Ohrenklingen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Asthma bronchiale
– Geschwüre im Verdauungstrakt
– Erhöhte Blutungsneigung
– Leberversagen
– Nierenversagen
– Herzschwäche
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden, die chronisch und wiederkehrend sind
– Herzerkrankungen, die medikamentös nicht eingestellt sind
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Neigung zu Gichtanfällen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Durchfälle
        - Magenschmerzen
        - Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
– Mikroblutungen (kaum sichtbare oder bemerkbare Blutungen aus kleinsten Gefäßen), vor allem im Magen-Darm-Bereich
– Allergische Reaktionen, vor allem bei Asthmatikern, wie:
        - Anfälle von Atemnot
        - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
– Blutungen, wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, mit eventuell verlängerter Blutungszeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Acetylsalicylsäure | 500 mg |
| Hilfsstoff | Natrium dihydrogencitrat | + |
| Hilfsstoff | Natriumhydrogencarbonat | + |
| Hilfsstoff | Citronensäure | + |
| Hilfsstoff | Natriumcarbonat | + |
| Hilfsstoff | Natrium-Ion | insgesamt 544 mg |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
– Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
– Geben Sie vor einer Operation – dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes – die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
– Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
Aufbewahrung:
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Handelsformen:
Anbieter: BAYER SELBSTMED, Leverkusen, www.bayervital.deBearbeitungsstand: 01.04.2021




















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