Antiseptische Povidon-Iod-Salbe zur umfassenden Wundbehandlung und Hautdesinfektion. Bekämpft 99,9% der Keime, brennt nicht und ist für Kinder ab 1 Jahr geeignet. Ideal für kleine Wunden und Verbrennungen.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Betaisodona Salbe
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Betaisodona Salbe 100 mg/g. Wirkstoff: Povidon-Iod. Anwendungsgebiete: Betaisodona® Salbe ist ein keimtötendes Mittel (Antiseptikum) zur Anwendung auf Haut und Wunden. Betaisodona® Salbe wird wiederholt, zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung bei geschädigter Haut, z. B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre, oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Sonstigen Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2026
Unsere Tipps & Informationen zur Betaisodona Salbe
Schnelle Hilfe bei Wunden und Infektionen
Kleine Verletzungen gehören zum Alltag und können schnell passieren. Ob eine Schürfwunde nach einem Sturz, ein kleiner Schnitt in der Küche oder eine leichte Verbrennung – die richtige Wundversorgung ist entscheidend, um Infektionen vorzubeugen und die Heilung zu unterstützen. Betaisodona Salbe ist eine bewährte antiseptische Salbe, die umfassend gegen Keime wirkt und so zur Desinfektion von Haut und Wunden beiträgt.
Das Arzneimittel eignet sich hervorragend für die Erstversorgung und stammt von der HERMES Arzneimittel GmbH.
Povidon-Iod für umfassende Wirkung
Das Herzstück der Wirksamkeit von Betaisodona Salbe liegt in ihrem speziellen Wirkstoff: Povidon-Iod. Diese besondere Verbindung ist dafür bekannt, eine breite Palette von Keimen zu bekämpfen, die Wundinfektionen verursachen können, und erreicht dabei eine Wirksamkeit von 99,9 %*. Iod und Povidon arbeiten dabei Hand in Hand, um nicht nur eine sofortige Wirkung zu entfalten, sondern auch einen langanhaltenden Depot-Effekt zu gewährleisten. Ein großer Vorteil ist, dass Betaisodona Produkte sanft zur Haut sind und nicht brennen, da sie keinen Alkohol enthalten, der oft für das unangenehme Gefühl bei herkömmlichen Iodtinkturen verantwortlich ist. Sie ist sogar für Kinder ab 1 Jahr geeignet.
Ihre Vorteile der Betaisodona Salbe im Überblick
So wenden Sie Betaisodona Salbe richtig an
Tragen Sie Betaisodona Salbe ein- bis mehrmals täglich gleichmäßig auf die geschädigte Stelle auf. Bei Bedarf können Sie anschließend einen Verband anlegen, um die Wunde zusätzlich zu schützen. Die typische Braunfärbung der Salbe zeigt ihre Wirksamkeit an. Sollte die Salbe sich stark entfärben, ist das ein Zeichen dafür, dass ihre Wirkung nachlässt und Sie sollten sie erneut auftragen. Führen Sie die Anwendung so lange fort, wie Anzeichen einer Entzündung erkennbar sind.
Hinweise bezüglich der Anwendung
Sollten sich Ihre Beschwerden nach regelmäßiger Anwendung über 2 bis 5 Tage nicht gebessert haben oder sollten nach Abschluss der Behandlung erneut Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte umgehend Ihren Arzt auf, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung einzuleiten.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Wundliegen – Geschwüre an Bein oder Fuß aufgrund Durchblutungsstörungen (Ulcus cruris) – Wunden (oberflächlich) – Verbrennung – infizierte Hauterkrankung (Dermatose) – superinfizierte Hauterkrankung (Dermatose)
Dosierung und Anwendungshinweise:
Kleinkinder ab 1 Jahr und Erwachsene eine ausreichende Menge ein- bis mehrmals täglich unabhängig von der Tageszeit Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Die mit dem Arzneimittel behandelte(n) Stelle(n) können mit einem Verband bedeckt werden. Es kann zu einer vorübergehenden Hautverfärbung an der Anwendungsstelle kommen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendung sollte bis zum Abklingen der Symptome fortgesetzt werden. Ohne ärztlichen Rat sollte das Arzneimittel nicht länger als 5 Tage angewendet werden. Falls nach Abschluss der Behandlung erneut Beschwerden auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Krämpfen bis hin zum Kollaps kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Schilddrüsenüberfunktion
– Schilddrüsenerkrankungen, auch in der Vorgeschichte
– Schilddrüsenautonomie (bestimmte Form der Schilddrüsenüberfunktion)
– Dermatitis herpetiformis Duhring (Immunkrankheit mit juckendem Ausschlag mit Bläschenbildung)
– Bevorstehende oder vor kurzem abgeschlossene Radiojodtherapie
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Säuglinge unter 6 Monaten: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Immer:
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
– Juckreiz
– Hautrötung
– Blasenbildung
– Kontaktdermatitis (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
Unter Umständen, bei Aufnahme größerer Mengen des Wirkstoffes z.B bei Verbrennungen und längerfristiger Anwendung:
– Störung des Salzhaushaltes
– Veränderte Konzentration an wasserbindenden Stoffen (osmotisch) im Blut
– Beeinträchtigte Nierenfunktion
– Störung im Stoffwechsel mit Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Povidon iod | 100 mg |
| Wirkstoff | Iod | 10 mg |
| Hilfsstoff | Macrogol 400 | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 1000 | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 1500 | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 4000 | + |
| Hilfsstoff | Natriumhydrogencarbonat | + |
| Hilfsstoff | Wasser, gereinigtes | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Iod wird an Trägerstoffe gebunden zur Keimminderung (Desinfektion) und zur Unterstützung der Wundheilung eingesetzt. Iod ist wirksam gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern, wie Bakterien, Viren und Pilze.
Wichtige Hinweise:
Aufbewahrung:
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Handelsformen:
Anbieter: HERMES, Pullach im Isartal, www.hermes-arzneimittel.comBearbeitungsstand: 29.11.2022






















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