Magensaftresistente Hartkapseln mit Esomeprazol zur Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen wie Sodbrennen und saurem Aufstoßen durch Reduktion der Magensäureproduktion.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Esomeprazol TAD 20 mg
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Esomeprazol TAD 20 mg bei Sodbrennen magensaftresistente Hartkapseln. Anwendungsgebiete: Zur Kurzzeitbehandlung von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen und saurem Aufstoßen) bei Erwachsenen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!
Sonstigen Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2026
Unsere Tipps & Informationen zu Esomeprazol TAD 20 mg bei Sodbrennen
Effektive Linderung bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen
Sodbrennen und saures Aufstoßen sind unangenehme Beschwerden, die viele Menschen kennen. Sie entstehen, wenn Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt und dort ein brennendes Gefühl oder einen sauren Geschmack verursacht. Esomeprazol TAD 20 mg bei Sodbrennen bietet hier eine gezielte Unterstützung. Dieses Arzneimittel ist speziell zur Kurzzeitbehandlung dieser Refluxsymptome bei Erwachsenen entwickelt worden.
Bitte beachten Sie, dass die Wirkung nicht sofort eintritt, sondern sich in der Regel nach 2 bis 3 Tagen der Einnahme vollständig entfaltet. Dieses hochwertige Arzneimittel wird von der TAD Pharma GmbH hergestellt.
Der Wirkstoff Esomeprazol und seine Wirkung
Das Herzstück von Esomeprazol TAD 20 mg ist der Wirkstoff Esomeprazol, der zur Gruppe der sogenannten Protonenpumpenhemmer gehört. Diese spezielle Wirkstoffklasse agiert direkt an den Zellen der Magenschleimhaut, welche für die Produktion der Magensäure verantwortlich sind. Durch die Hemmung dieser „Protonenpumpen“ wird die Menge der im Magen produzierten Säure deutlich verringert. Die magensaftresistenten Hartkapseln sind so konzipiert, dass der Wirkstoff erst im Darm freigesetzt wird. Dies schützt Esomeprazol vor der Zerstörung durch die Magensäure und gewährleistet eine optimale Aufnahme und Wirksamkeit.
Ihre Vorteile der Esomeprazol TAD 20 mg bei Sodbrennen Hartkapseln im Überblick
So wenden Sie Esomeprazol TAD 20 mg richtig an
Nehmen Sie täglich eine Hartkapsel unzerkaut mit einem Glas Wasser ein. Sie können die Kapsel zu jeder Tageszeit schlucken, unabhängig davon, ob Sie etwas gegessen haben oder nicht. Wichtig ist, dass die Hartkapsel nicht zerkaut oder zerdrückt wird, da die enthaltenen Pellets vor Magensäure geschützt sind. Die Behandlungsdauer beträgt maximal 14 Tage. Sollten sich Ihre Beschwerden nach dieser Zeit nicht bessern, suchen Sie bitte einen Arzt auf.
Hinweise bezüglich der Anwendung
Esomeprazol TAD 20 mg bei Sodbrennen ist nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geeignet. Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Medikamente einnehmen, schwanger sind oder stillen. Verzichten Sie auf die Einnahme bei bekannten Allergien gegen Esomeprazol oder andere Protonenpumpenhemmer. Dieses Arzneimittel enthält Sucrose, daher sollten Personen mit einer Zuckerunverträglichkeit ihren Arzt konsultieren. Bei anhaltenden oder ungewöhnlichen Beschwerden wie starkem Gewichtsverlust oder Schluckbeschwerden suchen Sie umgehend ärztlichen Rat.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Sodbrennen und saures Aufstoßen (leichte Form der Refluxkrankheit)
Dosierung und Anwendungshinweise:
Erwachsene 1 Kapsel 1-mal täglich unabhängig von der Mahlzeit Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas stilles Wasser) ein. Die Kapseln dürfen nicht zerkaut oder zerkleinert werden. Zur Erleichterung der Einnahme können Sie die Kapsel öffnen und den Inhalt mit Wasser gemischt einnehmen. Der Kapselinhalt darf dabei nicht zerkaut oder zerkleinert werden. Stellen Sie sicher, dass keine Rückstände im Glas verbleiben.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als zwei Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden sowie zu Schwäche kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
– Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Durchfälle
        - Verstopfung
        - Blähungen
        - Bauchschmerzen
– Infektionen im Magen-Darm-Trakt
– Mundtrockenheit
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Müdigkeit
– Missempfindungen
– Schlaflosigkeit
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
        - Juckreiz
        - Hautausschlag
        - Nesselausschlag
        - Entzündungsreaktionen der Haut
– Veränderung der Leberwerte
– Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Esomeprazol hemimagnesium-1-Wasser | 21,69 mg |
| Wirkstoff | Esomeprazol | 20 mg |
| Hilfsstoff | Zucker-Stärke-Pellets | + |
| Hilfsstoff | Saccharose | 28,46-32,56 mg |
| Hilfsstoff | Maisstärke | + |
| Hilfsstoff | Povidon K30 | + |
| Hilfsstoff | Natriumdodecylsulfat | + |
| Hilfsstoff | Poly(vinylalkohol) | + |
| Hilfsstoff | Titandioxid | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 6000 | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 3000 | + |
| Hilfsstoff | Talkum | + |
| Hilfsstoff | Magnesium carbonat, schweres, basisches | + |
| Hilfsstoff | Polysorbat 80 | + |
| Hilfsstoff | Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) Dispersion 30% | + |
| Hilfsstoff | Gelatine | + |
| Hilfsstoff | Eisen(III)-oxid | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hemmt die Ausschüttung von Magensäure aus den so genannten Belegzellen der Magenschleimhaut. Er blockiert dort eine bestimmte Stelle, die über einen Pumpmechanismus für die Freisetzung der Magensäure verantwortlich ist.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
– Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung:
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
        - vor Hitze geschützt
        - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Handelsformen:
Anbieter: TAD, Cuxhaven, www.tad.deBearbeitungsstand: 07.12.2020






















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