Flüssige Suspension gegen Sodbrennen und saures Aufstoßen. Sie bildet eine physikalische Schutzbarriere im Magen mit pflanzlichem Alginat, verhindert den Rückfluss von Magensäure und ist auch in Schwangerschaft und Stillzeit sicher anwendbar.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Gaviscon Liquid 500 mg/267 mg/160 mg Suspension
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Gaviscon Liquid 500 mg / 267 mg / 160 mg Suspension zum Einnehmen. Anwendungsgebiete: Behandlung der Symptome des gastroösophagealen Reflux wie saures Aufstoßen, Sodbrennen, Verdauungsstörungen in Zusammenhang mit Reflux z.B. nach den Mahlzeiten oder während der Schwangerschaft oder bei Patienten mit Symptomen in Zusammenhang mit einer Refluxösophagitis. Warnhinweis: Enthält Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) u. Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216), die (eventuell verzögerte) allergische Reaktionen auslösen können.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Wirkstoffe:
Sonstige Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 08/2026
Unsere Tipps & Informationen zur Gaviscon Liquid 500 mg/267 mg/160 mg Suspension
Schnelle Linderung bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen
Viele Menschen kennen das unangenehme Gefühl von Sodbrennen und saurem Aufstoßen, das oft nach den Mahlzeiten oder nachts auftritt. Diese Beschwerden können das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Insbesondere während der Schwangerschaft sind über 50 % der Frauen betroffen, meist im letzten Drittel. Gaviscon Liquid bietet hier eine gezielte und sanfte Behandlungsmöglichkeit, um diese Symptome effektiv zu lindern und so den Alltag wieder angenehmer zu gestalten. Es
Dieses flüssige Arzneimittel wird von der Reckitt Benckiser Deutschland GmbH angeboten, einem Unternehmen, das sich auf wirksame Gesundheitslösungen spezialisiert hat.
Die physikalische Schutzbarriere des Alginats
Das besondere Wirkprinzip von Gaviscon Liquid basiert auf dem pflanzlichen Hauptwirkstoff Alginat, der aus der Braunalge „Laminaria hyperborea“ gewonnen wird. Sobald dieses Alginat im Magen mit der Magensäure in Berührung kommt, quillt es auf. Zusammen mit weiteren Hilfsstoffen bildet es eine gelartige Schutzschicht. Diese Schicht legt sich wie ein schützender Deckel auf den Mageninhalt und verhindert so auf physikalische Weise, dass die Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Durch diesen Mechanismus werden Sodbrennen und saures Aufstoßen effektiv gelindert.
Ihre Vorteile der Gaviscon Liquid 500 mg/267 mg/160 mg Suspension im Überblick
Empfohlene Anwendung für bestmögliche Wirkung
Für Erwachsene, einschließlich älterer Personen, und Jugendliche ab 12 Jahren gilt: Nehmen Sie ein bis zwei Beutel nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen ein. Eine Einnahme ist bis zu viermal täglich möglich.
Ergänzende Produkte
Der Hersteller Reckitt Benckiser Deutschland GmbH bietet eine Reihe weiterer Produkte zur Linderung von Magenbeschwerden an. Für eine alternative Darreichungsform können Sie beispielsweise Gaviscon Dual Waldfruchtgeschmack Kautabletten in Betracht ziehen, die ebenfalls auf das bewährte Gaviscon-Wirkprinzip setzen.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Behandlung der Symptome der Refluxkrankheit (Sodbrennen, saures Aufstoßen, Verdauungsbeschwerden)
Dosierung und Anwendungshinweise:
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene 1-2 Beutel (10-20 ml) bis zu 4-mal täglich nach der Mahlzeit und vor dem Schlafengehen Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 7 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Beschwerden und Spannungsgefühl im Bauchraum kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Allergische Reaktion auf einen Hilfsstoff
– Atembeschwerden
– Verkrampfung der Bronchien
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Natrium alginat | 500 mg |
| Wirkstoff | Natriumhydrogencarbonat | 267 mg |
| Wirkstoff | Calciumcarbonat | 160 mg |
| Hilfsstoff | Calcium-Ion | 64 mg |
| Hilfsstoff | Carbomer 974 P | + |
| Hilfsstoff | Methyl-4-hydroxybenzoat | 40 mg |
| Hilfsstoff | Propyl-4-hydroxybenzoat | 6 mg |
| Hilfsstoff | Saccharin natrium | + |
| Hilfsstoff | Pfefferminz-Aroma | + |
| Hilfsstoff | Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung | + |
| Hilfsstoff | Natrium-Ion | insgesamt 142,6 mg |
| Hilfsstoff | Wasser, gereinigtes | + |
Wirkungsweise:
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Natriumalginat: Der Wirkstoff wird in Kombination mit Natriumbicarbonat und Calciumcarbonat bei Magenbrennen und saurem Aufstoßen (Sodbrennen) eingesetzt.
Natron (Natriumhydrogencarbonat): Der Wirkstoff ist ein Salz, das der Körper braucht, um das neutrale Milieu des Blutes aufrecht zu erhalten. Verschiebt sich der pH-Wert beispielsweise im Rahmen von Lungen- oder Nierenfunktionsstörungen in den sauren Bereich, kann sich für den Patienten eine lebensbedrohliche Situation ergeben. Das Salz bringt das gestörte Gleichgewicht wieder ins Lot. Hat ein heftiger Durchfall dem Körper notwendige Salze entzogen, füllt zum Beispiel eine Lösung, die unter anderem Natron (Natriumhydrogencarbonat) enthält, die Speicher wieder auf.
Calciumcarbonat: Calciumionen haben entscheidende Bedeutung bei der Aktivierung biologischer Systeme. Ein Mangel an Calcium im Blut erhöht, ein Überschuss dagegen vermindert die neuromuskuläre Erregbarkeit. Orale Calciumzufuhr fördert die Remineralisation des Skeletts bei Calciummangel. Zusätzlich bindet und neutralisiert der Wirkstoff Magensäure. Das Kalzium bildet mit Magensäure schwer lösliche Salze, die über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Derart wirkt der Stoff gegen Sodbrennen, Aufstoßen und andere säurebedingte Magenbeschwerden. Zudem verringert sich die Gefahr, dass infolge einer Übersäuerung Geschwüre im Magen-Darm-Bereich auftreten.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
– Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 – E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung:
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
        - bei Raumtemperatur
        - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Handelsformen:
Anbieter: RECKITT BENCKISER, Heidelberg, www.rb.com/deBearbeitungsstand: 23.12.2022




















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