Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Naratriptan-ratiopharm bei Migräne
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Naratriptan-ratiopharm bei Migräne. Anwendungsgebiete: Akute Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura. Warnhinweis: Arzneimittel enthält Lactose und weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablettte, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER
Naratriptan-ratiopharm bei Migräne
2,5 mg Filmtabletten
Naratriptan
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Was in dieser Packungsbeilage steht:
1. Was ist Naratriptan-ratiopharm und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Naratriptan-ratiopharm beachten?
3. Wie ist Naratriptan-ratiopharm einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Naratriptan-ratiopharm aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Dieses Arzneimittel ist nurfür Patienten geeignet, die nach ärztlicher Erstdiagnose wissen, dass sie eine Migräne haben.Typische Symptome einer Migräne sind: Einseitig auftretende, hämmernde Kopfschmerzen; Übelkeit; Empfindlichkeit gegen Licht und Geräusche.
1. Was ist Naratriptan-ratiopharm und wofür wird es angewendet?
Naratriptan-ratiopharm enthält Naratriptan (als Hydrochlorid), das zu einer Gruppe von so genannten Triptanen gehört (ebenfalls bekannt als 5-HT1-Rezeptoragonisten).
Naratriptan-ratiopharm wird angewendet:
zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt.
Migränesymptome können durch eine vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Man nimmt an, dass Naratriptan-iopharm diese Erweiterung der Blutgefäße vermindert. Das hilft dabei, dass die Kopfschmerzen vergehen und andere Symptome der Migräne gelindert werden, wie z. B. ein allgemeines Krankheitsgefühl (Übelkeit oder Erbrechen), sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Naratriptan-ratiopharm beachten?
Naratriptan-ratiopharm darf nicht eingenommen werden,
Wenn eine dieser Gegenanzeigen auf Sie zutrifft:
Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Naratriptan-ratiopharm nicht ein.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Naratriptan-ratiopharm einnehmen.
Wenn Sie bestimmte weitere Risikofaktoren haben
In sehr seltenen Fällen sind bei Patienten nach der Einnahme von Naratriptan-ratiopharm schwerwiegende Herzprobleme aufgetreten, ohne dass es vorher Anzeichen für eine Herzerkrankung gab.
Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, könnte das bedeuten, dass Sie ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Herzerkrankung haben, daher:
Informieren Sie Ihren Arzt, damit Ihre Herzfunktion überprüft werden kann, bevor Sie Naratriptan-ratiopharm einnehmen.
Wenn Sie allergisch auf so genannte Sulfonamid-Antibiotika sind:
Wenn dies der Fall ist, könnten Sie ebenfalls allergisch auf Naratriptan-ratiopharm sein. Falls Sie wissen, dass Sie allergisch gegen ein Antibiotikum sind, aber nicht sicher sind, ob es sich um ein Sulfonamid handelt:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Naratriptan-ratiopharm einnehmen.
Wenn Sie Naratriptan-ratiopharm häufig einnehmen:
Eine zu häufige Einnahme von Naratriptan-ratiopharm kann Ihre Kopfschmerzen verschlimmern.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies auf Sie zutrifft. Er wird Ihnen möglicherweise das Absetzen von Naratriptan-ratiopharm empfehlen.
Wenn Sie nach der Einnahme von Naratriptan-ratiopharm Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb fühlen:
Diese können intensiv sein, gehen aber üblicherweise schnell vorüber. Falls sie nicht schnell vorübergehen oder falls sie schlimmer werden:
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf. In Abschnitt 4 dieser Packungsbeilage finden Sie mehr Informationen zu diesen möglichen Nebenwirkungen.
Wenn Sie Medikamente gegen Depressionen, so genannte SSRIs (selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer) oder SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) einnehmen:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Naratriptan-ratiopharm einnehmen.
Einnahme von Naratriptan-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Manche Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit Naratriptan-ratiopharm eingenommen werden; andere können Nebenwirkungen verursachen, wenn
sie zusammen mit Naratriptan-ratiopharm eingenommen werden. Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Sowohl durch den Migräneanfall als auch durch die Einnahme von Naratriptan-ratiopharm kann Benommenheit auftreten. Wenn Sie hiervon betroffen sind, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen.
Naratriptan-ratiopharm enthält Lactose.
Bitte nehmen Sie Naratriptan-ratiopharm erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Naratriptan-ratiopharm enthält Natrium.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
3. Wie ist Naratriptan-ratiopharm einzunehmen?
Nehmen Sie Naratriptan-ratiopharm erst dann ein, wenn der Migränekopfschmerz begonnen hat.
Nehmen Sie Naratriptan-ratiopharm nicht ein, um einer Migräneattacke vorzubeugen.
NehmenSie dieses Arzneimittel immergenau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Welche Menge sollten Sie einnehmen?
Naratriptan-ratiopharm wird für Kinder unter 18 Jahren oder Erwachsene über 65 Jahren nicht empfohlen.
Wann sollen Sie Naratriptan-ratiopharm einnehmen?
Wenn Ihre Symptome wiederkehren:
Wenn die erste Filmtablette keine Wirkung zeigt:
Wenn Ihnen Naratriptan-ratiopharm keinerlei Linderung verschafft: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wenn Sie eine größere Menge von Naratriptan-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten:
Eine Einnahme von zu viel Naratriptan-ratiopharm kann Sie krank machen. Wenn Sie mehr als zwei Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden eingenommen haben: Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Allergische Reaktionen: suchen Sie umgehend einen Arzt auf
(seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
Wenn Sie eines dieser Symptome kurz nach der Einnahme von Naratriptan-ratiopharm bemerken:
Nehmen Sie Naratriptan-ratiopharm nicht mehr ein. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
Wenn diese Symptome andauern oder schlimmer werden (besonders die Brustschmerzen):
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Bei sehr wenigen Patienten können diese Symptome durch einen Herzinfarkt verursacht sein.
Weitere gelegentliche Nebenwirkungen:
Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken: Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
Wenn Sie diese Symptome bemerken:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
Wenn Sie diese Symptome bemerken:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Naratriptan-ratiopharm aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton oder der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie Arzneimittel zu entsorgen sind, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Naratriptan-ratiopharm enthält:
Jede Filmtablette enthält 2,5 mg Naratriptan (als Naratriptanhydrochlorid).
Tablettenkern: Lactose, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium Magnesiumstearat (Ph.Eur) [pflanzlich]Filmüberzug: Hypromellose (E 464), Titandioxid (E 171), Lactose-Monohydrat, Macrogol 3350, Triacetin Chinolingelb, Aluminiumsalz (E 104), Indigocarmin, Aluminiumsalz (E 132), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172)
Wie Naratriptan-ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung:
Grüne, bikonvexe, runde Filmtabletten mit Prägung „NT 2,5“ auf einer Seite und glatter anderer Seite.
Naratriptan-ratiopharm ist in einer Packung mit 2 Filmtabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Str. 3
89079 Ulm
Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Str. 3
89143 Blaubeuren
und
Teva Gyógyszergyár Zrt.
Pallagi út 13
4042 Debrecen
Ungarn
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Februar 2024.
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 02/2026
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Migräneanfall
Dosierung und Anwendungshinweise:
Erwachsene 1 Tablette 1 Tablette zu Beginn des Anfalls Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Herzinfarkt in der Vorgeschichte
– Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
– Schlaganfall in der Vorgeschichte
– Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
        - Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
        - Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
        - Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Bluthochdruck
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
        - Rauchen
        - Nikotinersatztherapie
        - Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
– Schwindel
– Müdigkeit
– Schläfrigkeit
– Sehstörungen
– Bluthochdruck, der vorübergehend ist
– Pulsbeschleunigung
– Herzklopfen
– Pulserniedrigung
– Missempfindungen, wie:
        - Kribbeln
        - Wärmegefühl
        - Schwere-, Druck- und Engegefühl
– Muskelschmerzen
– Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Naratriptan hydrochlorid | 2,77 mg |
| Wirkstoff | Naratriptan | 2,5 mg |
| Hilfsstoff | Lactose | insgesamt 147,41 mg |
| Hilfsstoff | Cellulose, mikrokristalline | + |
| Hilfsstoff | Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
| Hilfsstoff | Croscarmellose natrium | + |
| Hilfsstoff | Magnesium stearat (pflanzlich) | + |
| Hilfsstoff | Hypromellose | + |
| Hilfsstoff | Titandioxid | + |
| Hilfsstoff | Lactose-1-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 3350 | + |
| Hilfsstoff | Triacetin | + |
| Hilfsstoff | Chinolingelb, Aluminiumsalz | + |
| Hilfsstoff | Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz | + |
| Hilfsstoff | Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
– Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung:
Handelsformen:
Anbieter: RATIOPHARM, Ulm, www.ratiopharm.deBearbeitungsstand: 22.02.2021




























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