Schnell wirkende Migräne-Tabletten zur akuten Migränebehandlung bei Erwachsenen. Das Akutmittel mit Rizatriptan lindert starke Kopfschmerzen, Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Rizatriptan Heumann bei Migräne 5 mg Tabletten
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Rizatriptan HEUMANN bei Migräne 5 mg Tabletten. Anwendungsgebiete: Zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphasen von Migräneanfällen mit und ohne Aura bei Erwachsenen, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt. Warnhinweise: Dieses Arzneimittel ist nur für Patienten geeignet, die wissen, dass sie eine Migräne haben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie unter Migräne leiden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Typische Symptome einer Migräne sind: einseitig auftretende, bohrende Kopfschmerzen; Übelkeit; Empfindlichkeit gegen Licht und Geräusche. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Wirkstoff:
Sonstige Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2026
Unsere Tipps & Informationen zu Rizatriptan Heumann bei Migräne 5 mg Tabletten
Schnelle und gezielte Behandlung von Migräne
Die Belastung durch starke Kopfschmerzen während eines Migräneanfalls, oft begleitet von Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit, schränkt den Alltag stark ein. Hier ist ein Akutmittel bei Migränekopfschmerzen gefragt, das schnell wirkt. Rizatriptan Heumann bei Migräne 5 mg Tabletten sind Migräne Tabletten mit Rizatriptan, die zur akuten Migränebehandlung entwickelt wurden. Sie
Dieses Arzneimittel ist eine Migräne Therapie für Erwachsene nach ärztlicher Erstdiagnose. Es wird von der Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG hergestellt.
Gezielter Wirkstoff Rizatriptan gegen Kopfschmerzen
Die Rizatriptan Heumann bei Migräne 5 mg Tabletten enthalten den Wirkstoff Rizatriptan, der zur Gruppe der Triptane gehört und zur akuten Migränebehandlung eingesetzt wird. Rizatriptan gegen starke Kopfschmerzen lindert nicht nur den Schmerz, sondern auch begleitende Symptome (wie z.B. Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit). Dank der schnellen Wirkung erfahren Betroffene schon nach etwa 30 Minuten eine Linderung der Kopfschmerzen. Das Akutmittel bei Migränekopfschmerzen ist sowohl lactose- als auch glutenfrei.
Ihre Vorteile der Rizatriptan Heumann bei Migräne 5 mg Tabletten im Überblick
Anwendung der Tabletten
Nehmen Sie die Rizatriptan Heumann bei Migräne 5 mg Tabletten vollständig ein. Schlucken Sie die Tabletten mit Flüssigkeit. Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg Rizatriptan, also 2 Tabletten. Bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion nehmen Sie die geringere Einzeldosis von 1 Tablette (5 mg) ein. Warten Sie mindestens 2 Stunden zwischen der Einnahme der ersten und zweiten Dosis. Nehmen Sie innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als zwei Einzeldosen ein.
Weitere Hinweise zur Einnahme
Tritt die Migräne innerhalb von 24 Stunden erneut auf, nehmen Sie eine weitere Dosis ein. Warten Sie hierbei mindestens 2 Stunden zwischen der ersten und zweiten Einnahme. Verspüren Sie nach 2 Stunden auf die erste Dosis keine Besserung, nehmen Sie für denselben Anfall keine weitere Dosis ein. Nehmen Sie gleichzeitig den Betablocker Propranolol ein, sollten Sie ebenfalls die geringere Einzeldosis von 1 Tablette einnehmen.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Migräneanfall
Dosierung und Anwendungshinweise:
Erwachsene 1-2 Tabletten 1-2 Tabletten zu Beginn des Anfalls Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schwindel, Schläfrigkeit, Ohnmachtsanfall, Pulsverlangsamung, Erbrechen, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Beschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Stark eingeschränkte Leberfunktion
– Stark eingeschränkte Nierenfunktion
– Schlaganfall in der Vorgeschichte
– Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
– Bluthochdruck
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
        - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
        - Angina pectoris
        - Herzinfarkt in der Vorgeschichte
        - Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
– Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
        - Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
        - Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
        - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Rauchen
        - Nikotinersatztherapie
– Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
– Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Schenkelblock (spezielle Form einer Herzrhythmusstörung)
– Risiko für eine Durchblutungsstörung des Herzens mit Minderleistung (Koronare Herzkrankheit) durch Familienvorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Schlaflosigkeit
– Schwindel
– Schläfrigkeit
– Missempfindungen
– Kopfschmerzen
– Taubheitsgefühl
– Konzentrationsstörungen
– Herzklopfen
– Beschwerden im Mundrachenraum
– Übelkeit
– Mundtrockenheit
– Erbrechen
– Durchfall durch Arzneimittel
– Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
– Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
– Schweregefühl in bestimmten Körperregionen
– Nackenschmerzen
– Steifheit
– Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
– Müdigkeit
– Bauchschmerzen
– Brustkorbschmerzen
– Orientierungsstörung
– Nervosität
– Störung der Bewegungskoordination (Ataxie)
– Drehschwindel
– Geschmacksstörungen
– Zittern
– Ohnmachtsanfall
– Sehstörungen, wie verschwommenes Sehen
– Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge
– EKG-Veränderung (anormales EKG)
– Pulsbeschleunigung
– Bluthochdruck, der vorübergehend ist
– Hitzewallungen
– Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
– Durstgefühl
– Juckreiz
– Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
– Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
– Gesichtsödem
– Geschwollene Zunge
– Rachenödem
– Hautausschlag
– Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
– Verspannung von Muskeln
– Muskelschwäche
– Gesichtsschmerz
– Muskelschmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Rizatriptan benzoat | 7,27 mg |
| Wirkstoff | Rizatriptan | 5 mg |
| Hilfsstoff | Cellulose, mikrokristalline | + |
| Hilfsstoff | Maisstärke | + |
| Hilfsstoff | Maisstärke, vorverkleistert | + |
| Hilfsstoff | Eisen(III)-oxid, rot | + |
| Hilfsstoff | Magnesium stearat (pflanzlich) | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung:
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Handelsformen:
Anbieter: HEUMANN PHARMA GENER., Nürnberg, www.heumann.deBearbeitungsstand:




























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