Spezifisches Arzneimittel zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura. Der Wirkstoff Sumatriptan lindert effektiv Kopfschmerzen sowie Begleitsymptome wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit. Nur für Erwachsene geeignet.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten. Anwendungsgebiete: Sumatriptan AL bei Migräne wird angewendet zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt. Warnhinweis: Enthält Lactose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Wirkstoff:
Sonstige Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 05/2026
Unsere Tipps & Informationen zu Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten
Schnelle Hilfe bei akuten Migräneattacken
Ein Migräneanfall geht oft mit hämmernden Kopfschmerzen und belastenden Begleiterscheinungen einher, die den Alltag massiv einschränken. Um die Beschwerden gezielt zu stoppen und die Lebensqualität während einer Attacke zurückzugewinnen, können die Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten helfen. Sie
Die Aliud Pharma GmbH bietet damit eine bewährte medikamentöse Lösung an, die genau dann ansetzt, wenn der Migräneschmerz beginnt, um den Krankheitsverlauf schnellstmöglich zu unterbrechen.
Gezielte Wirkweise der Triptane
Die Besonderheit der Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten liegt in seiner Wirkung als 5-HT1-Rezeptor-Agonist. Als Filmtablette zur oralen Einnahme setzt Sumatriptan AL bei Migräne direkt an den betroffenen Gefäßstrukturen an. Es hilft dabei, das Gleichgewicht im Kopf wiederherzustellen und den Migräneanfall zu kupieren. Das Arzneimittel überzeugt somit als verlässliche Hilfe für Patienten, bei denen eine Migräne bereits ärztlich diagnostiziert wurde und die eine gezielte Akuttherapie benötigen.
Ihre Vorteile der Sumatriptan AL bei Migräne 50 mg Filmtabletten im Überblick
So einfach erfolgt die Anwendung
Nehmen Sie eine Filmtablette unzerkaut mit ausreichend Wasser ein, sobald die Kopfschmerzphase der Migräne beginnt. Das Arzneimittel sollte nicht zur Vorbeugung (Prophylaxe) genutzt werden. Sollten die Beschwerden nach einer ersten Besserung wiederkehren, kann nach frühestens 2 Stunden eine zweite Dosis eingenommen werden, sofern die maximale Tagesdosis von 300 mg (6 Tabletten) nicht überschritten wird.
Wichtige Hinweise
Bitte beachten Sie, dass Sumatriptan AL bei Migräne nur nach einer ärztlichen Erstdiagnose angewendet werden darf. Das Arzneimittel ist für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren geeignet. Bei Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Herzproblemen oder schweren Lebererkrankungen sollte das Medikament nicht eingenommen werden. Beachten Sie unbedingt die Wechselwirkungen mit anderen Migränemitteln oder Antidepressiva.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Migräneanfall, Akutbehandlungmit oder ohne Aura
Dosierung und Anwendungshinweise:
Erwachsene 1-2 Tabletten 1-2 Tabletten zu Beginn des Anfalls Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Gesichtsrötung, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Herzinfarkt in der Vorgeschichte
– Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
– Schlaganfall in der Vorgeschichte
– Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
– Stark eingeschränkte Leberfunktion
– Bluthochdruck
– Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
        - Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
        - Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
        - Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Epilepsie
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
        - Rauchen
        - Nikotinersatztherapie
        - Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
– Schwindel
– Schläfrigkeit
– Müdigkeit
– Allgemeine Schwäche
– Hitzewallungen
– Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
– Bluthochdruck, der vorübergehend ist
– Missempfindungen, wie:
        - Taubheitsgefühl
        - Kribbeln
– Schwere-, Druck- und Engegefühl
– Muskelschmerzen
– Anfälle von Atemnot
– Kältegefühl
– Wärmegefühl
– Schmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Sumatriptan succinat | 70 mg |
| Wirkstoff | Sumatriptan | 50 mg |
| Hilfsstoff | Cellulose, mikrokristalline | + |
| Hilfsstoff | Croscarmellose natrium | + |
| Hilfsstoff | Hypromellose | + |
| Hilfsstoff | Lactose-1-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Lactose | 154,85 mg |
| Hilfsstoff | Macrogol 8000 | + |
| Hilfsstoff | Magnesium stearat (pflanzlich) | + |
| Hilfsstoff | Polydextrose | + |
| Hilfsstoff | Triacetin | + |
| Hilfsstoff | Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz | + |
| Hilfsstoff | Eisen(III)-oxid | + |
| Hilfsstoff | Titandioxid | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
– Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung:
Handelsformen:
Anbieter: ALIUD PHARMA GMBH, Laichingen, www.aliud.deBearbeitungsstand:




















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