Zur akuten Behandlung von Migräneanfällen mit und ohne Aura.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten. Anwendungsgebiete: Akute Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt. Warnhinweis: Enthält Lactose und weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten
Sumatriptan
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein.
Was in dieser Packungsbeilage steht:
1. Was ist Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne beachten?
3. Wie ist Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne und wofür wird es angewendet?
Was ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne?
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne wird oral eingenommen und enthält Sumatriptan, das zur Arzneimittelgruppe der so genannten Triptane gehört (ebenfalls bekannt als 5-HT-Rezeptor-Agonisten).
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne wird angewendet zur
Migränesymptome können durch die vorübergehende Erweiterung der Blutgefäße im Kopf verursacht werden. Man nimmt an, dass Sumatriptan ratiopharm bei Migräne diese Erweiterung der Blutgefäße vermindert. Das hilft dabei, dass die Kopfschmerzen vergehen und andere Symptome des Migräneanfalls gelindert werden, wie z. B. Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne beachten?
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne darf nicht eingenommen werden,
Wenn eine dieser Gegenanzeigen auf Sie zutrifft, nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne nicht ein und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen, muss ein Arzt festgestellt haben, dass Ihre Kopfschmerzen durch Migräne und nicht durch andere Erkrankungen verursacht werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen, wenn Sie bestimmte Risikofaktoren haben:
In sehr seltenen Fällen sind bei Patienten nach der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne schwerwiegende Herzprobleme aufgetreten, ohne dass es vorher Anzeichen für eine Herzerkrankung gab.
Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, könnte das bedeuten, dass Sie ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Herzerkrankung haben, daher informieren Sie Ihren Arzt, damit Ihre Herzfunktion überprüft werden kann, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen.
Wenn Sie in der Vergangenheit unter Krampfanfällen (epileptischen Anfällen) litten oder bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen, die die Gefahr von Krampfanfällen erhöhen, zum Beispiel eine Kopfverletzung oder Alkoholabhängigkeit, informieren Sie Ihren Arzt, damit er Sie genauer überwachen kann.
Wenn Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben, informieren Sie Ihren Arzt, damit er Sie genauer überwachen kann.
Wenn Sie allergisch gegen so genannte Sulfonamid-Antibiotika sind, könnten Sie ebenfalls allergisch gegen Sumatriptan sein. Falls Sie wissen, dass Sie allergisch gegen ein Antibiotikum sind, aber nicht wissen, ob es sich um ein Sulfonamid handelt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen.
Wenn Sie Medikamente gegen Depressionen, so genannte SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen. Siehe auch unter „Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne zusammen mit anderen Arzneimitteln“ weiter unten.
Wenn Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne häufig einnehmen: Eine zu häufige Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne kann Ihre Kopfschmerzen verschlimmern. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies auf Sie zutrifft. Er wird Ihnen möglicherweise das Absetzen von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne empfehlen.
Wenn Sie nach der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb fühlen, können diese Effekte intensiv sein, gehen aber üblicherweise schnell vorüber. Falls sie nicht schnell vorübergehen oder falls sie schlimmer werden, suchen Sie umgehend einen Arzt auf. In Abschnitt 4 dieser Packungsbeilage finden Sie mehr Informationen zu diesen möglichen Nebenwirkungen.
Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies schließt auch pflanzliche oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel mit ein.
Manche Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne eingenommen werden und andere können unerwünschte Wirkungen verursachen, wenn sie zusammen mit Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne eingenommen werden. Sie müssen mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
Schwangerschaft und Stillzeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft:
Es gibt bisher nur begrenzte Informationen zur Sicherheit von Sumatriptan bei schwangeren Frauen, auch wenn es bisher keinen Anhalt für ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko gibt. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, ob Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen sollten oder nicht.
Stillzeit:
Stillen Sie Ihr Baby 12 Stunden lang nicht, nachdem Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne während der Schwangerschaft eingenommen haben. Wenn Sie Muttermilch während dieser Zeit ausscheiden, entsorgen Sie die Milch und geben Sie sie Ihrem Baby nicht.
Einige stillende Frauen berichten nach der Anwendung von Sumatriptan über Brustschmerz und/oder Brustwarzenschmerz. Der Schmerz ist in der Regel vorübergehend und verschwindet innerhalb von 3 bis 12 Stunden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Sowohl durch den Migräneanfall als auch durch die Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne kann Müdigkeit hervorgerufen werden. Wenn Sie hiervon betroffen sind, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen.
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne enthält Lactose und Natrium.
Bitte nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtablette, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.
3. Wie ist Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne erst dann ein, wenn der Migränekopfschmerz begonnen hat. Nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne nicht ein, um einer Migräneattacke vorzubeugen.
Welche Menge sollten Sie einnehmen?
Die übliche Dosis für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren ist eine Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtablette. Einige Patienten können 100 mg Sumatriptan benötigen (entspricht 2 Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten). Bei Einnahme höherer Dosen als 100 mg Sumatriptan ist keine Wirkungsverbesserung zu erwarten. Nehmen Sie nicht mehr als 300 mg Sumatriptan (entspricht 6 Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten) innerhalb von 24 Stunden ein.
Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Wann sollten Sie Sumatriptan einnehmen?
Am besten wenden Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne an, sobald Sie bemerken, dass der Migränekopfschmerz beginnt. Die Einnahme kann aber auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt während einer Migräneattacke erfolgen.
Wenn Ihre Symptome wiederkehren:
Wenn bereits abgeklungene Beschwerden wieder auftreten, können Sie weitere Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten innerhalb der nächsten 24 Stunden einnehmen, jedoch im Abstand von mindestens 2 Stunden. Nehmen Sie nicht mehr als 300 mg Sumatriptan (entspricht 6 Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten) innerhalb von 24 Stunden ein.
Wie ist Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einzunehmen?
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne wird unzerkaut mit Wasser eingenommen.
Wenn die erste Filmtablette keine Wirkung zeigt:
Wenden Sie keine zweite Filmtablette und auch keine andere Darreichungsform von Sumatriptan für dieselbe Migräneattacke an. Wenn Ihnen Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne keinerlei Linderung verschafft, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Anwendung bei Kindern, Jugendlichen und älteren Patienten:
Die Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren und älteren Patienten (über 65 Jahre) nicht empfohlen.
Wenn Sie eine größere Menge von Sumatriptan eingenommen haben, als Sie sollten:
Die Einnahme von zu viel Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne kann Sie krank machen. Wenn Sie mehr als 6 Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden eingenommen haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Einige Symptome können durch die Migräne selbst verursacht sein.
Allergische Reaktionen: Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
Die folgenden Nebenwirkungen sind aufgetreten, aber die genaue Häufigkeit ihres Auftretens ist nicht bekannt. Zeichen einer Allergie können sein:
Hautausschlag, Nesselsucht (juckender Ausschlag); pfeifende Atemgeräusche; geschwollene Augenlider, Gesicht oder Lippen; Kreislaufzusammenbruch.
Wenn Sie eines dieser Symptome kurz nach der Einnahme von Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne bemerken, nehmen Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne nicht mehr ein. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
Schmerzen, Schweregefühl, Druckgefühl, Enge oder Schmerzen in der Brust, im Hals oder in anderen Körperteilen, ungewöhnliche Empfindungen oder Sinneseindrücke wie Taubheitsgefühl, Kribbeln, Hitze- oder Kältegefühl. Diese Symptome können intensiv sein, gehen aber im Allgemeinen schnell vorüber.
Wenn diese Symptome andauern oder schlimmer werden (besonders die Brustschmerzen), suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Bei sehr wenigen Patienten können diese Symptome durch einen Herzinfarkt verursacht sein.
Weitere häufige Nebenwirkungen
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
Brustschmerz
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
Veränderungen der Leberfunktion. Wenn bei Ihnen die Leberwerte im Blut überprüft werden, informieren Sie Ihren Arzt oder die Arzthelferin, dass Sie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne einnehmen.
Einige Patienten können die folgenden Nebenwirkungen haben, aber es ist nicht bekannt, in welcher Häufigkeit sie auftreten (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Meldung von Nebenwirkungen:
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach „Verwendbar bis“/“Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne:
Jede Sumatriptan-ratiopharm® bei Migräne 50 mg Filmtabletten enthält 70 mg Sumatriptansuccinat (entspricht 50 mg Sumatriptan).
Lactose-Monohydrat, Croscarmellose-Natrium, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Titandioxid, Macrogol 3000, Triacetin, Eisen(III)-oxid, Eisen(III)-hydroxid-oxid, Eisen(II,III)-oxid.
Wie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung:
Wie Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung:
Pfirsichfarbene, längliche Filmtabletten mit der Prägung „5“ und „0“ auf einer Seite und Bruchkerbe auf beiden Seiten.
Sumatriptan-ratiopharm bei Migräne 50 mg Filmtablettenist in Packungen mit 2 Filmtabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer:
ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Str. 3
89079 Ulm
Hersteller:
Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Str. 3
89143 Blaubeuren
oder
TEVA Pharmaceutical Works Private Limited Company – Teva Gyógyszergyár Zrt. –
Pallagi út 13
4042 DEBRECEN
UNGARN
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Juli 2025.
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 06/2026
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Migräneanfall – Migräneanfall, Akutbehandlungmit oder ohne Aura
Dosierung und Anwendungshinweise:
Erwachsene 1-2 Tabletten 1-2 Tabletten zu Beginn des Anfalls Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel sollte nur einmalig pro Migräneanfall angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Gesichtsrötung, Schwindel und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Prinzmetal-Angina (spezielle Form der Angina pectoris)
– Herzinfarkt in der Vorgeschichte
– Spezielle Formen der Migräne (ohne Kopfschmerz), wie:
        - Basilaris-Migräne (starker Schwindel, Sprach- und Sehstörungen)
        - Familiäre hemiplegische Migräne (lange Auraphase, während der es zu halbseitigen Lähmungen kommen kann)
        - Ophthalmologische Migräne (Störung der Augenmuskulatur)
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Bluthochdruck
– Durchblutungsstörungen in der Hirnregion, auch in der Vorgeschichte (transitorische ischämische Attacke)
– Schlaganfall in der Vorgeschichte
– Epilepsie
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
        - Rauchen
        - Nikotinersatztherapie
        - Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Übergewicht bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
        - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bei Frauen in den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
– Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 65 Jahren: Auch in dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
– Schwindel
– Müdigkeit
– Schläfrigkeit
– Allgemeine Schwäche
– Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
– Bluthochdruck, der vorübergehend ist
– Missempfindungen, wie:
        - Kribbeln
        - Schwere-, Druck- und Engegefühl
        - Hitzewallungen
– Muskelschmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Sumatriptan succinat | 70 mg |
| Wirkstoff | Sumatriptan | 50 mg |
| Hilfsstoff | Lactose-1-Wasser | 71,1 mg |
| Hilfsstoff | Croscarmellose natrium | + |
| Hilfsstoff | Cellulose, mikrokristalline | + |
| Hilfsstoff | Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
| Hilfsstoff | Magnesium stearat (pflanzlich) | + |
| Hilfsstoff | Hypromellose | + |
| Hilfsstoff | Titandioxid | + |
| Hilfsstoff | Macrogol 3000 | + |
| Hilfsstoff | Triacetin | + |
| Hilfsstoff | Eisen(III)-oxid | + |
| Hilfsstoff | Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz | + |
| Hilfsstoff | Eisen(II,III)-oxid | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
– Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung:
Handelsformen:
Anbieter: RATIOPHARM, Ulm, www.ratiopharm.deBearbeitungsstand: 08.07.2021




























Reviews
There are no reviews yet.