Scheidenpilz-Kombipackung mit einem Vaginalzäpfchen und Creme. Mit Clotrimazol zur Behandlung von Hefepilzinfektionen der Scheide und des äußeren Genitalbereichs. Einfache Anwendung ohne Applikator.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Vagisan Myko Kombi 1 Tagestherapie
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Vagisan Myko Kombi 500 mg Vaginalzäpfchen und 10 mg/g Creme. Wirkstoff: Clotrimazol. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Hefepilzinfektionen der Scheide und des äußeren Genitalbereichs (meist durch Candida albicans). Warnhinweis: Enthält Benzylalkohol und Cetylstearylalkohol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Sonstige Bestandteile:
Vaginalzäpfchen:
Creme:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 08/2026
Unsere Tipps & Informationen zur Vagisan Myko Kombi 1 Tagestherapie
Gezielte Behandlung von Scheidenpilz
Juckreiz, Brennen und Rötungen im äußeren Intimbereich oder am Scheideneingang können auf eine Hefepilzinfektion hinweisen. Vagisan Myko Kombi 1-Tagestherapie behandelt Scheidenpilz in der Vagina und im äußeren Genitalbereich.
Die Scheidenpilz-Kombipackung mit Vaginalzäpfchen und Creme ermöglicht eine einfache Anwendung ohne Applikator. Hersteller ist die Dr. August Wolff GmbH & Co. KG Arzneimittel.
Clotrimazol mit cremender Cremolum-Galenik
Das Vaginalzäpfchen enthält 500 mg Clotrimazol, die Creme 100 mg Clotrimazol pro Gramm. Clotrimazol besitzt eine bewährte Anti-Pilz-Wirkung und wird zur Behandlung von Hefepilzinfektionen der Scheide und des äußeren Genitalbereichs eingesetzt. Die besondere Cremolum-Galenik lässt das Zäpfchen durch die Körperwärme schmelzen. Zusammen mit der Scheidenflüssigkeit bildet es eine Creme mit zusätzlich cremendem Effekt auf der betroffenen Scheidenhaut. So eignet sich Clotrimazol bei Hefepilzinfektionen der Scheide.
Ihre Vorteile der Vagisan Myko Kombi 1-Tagestherapie im Überblick
Anwendung der Vagisan Myko Kombi
Führen Sie das Vaginalzäpfchen am besten abends möglichst tief in die Scheide ein, damit es über Nacht wirken kann. Tragen Sie die Creme 2-mal täglich dünn auf den äußeren Intimbereich vom Scheideneingang bis zum After auf und reiben Sie sie leicht ein. Wenden Sie die Creme eine Woche lang an.
Wichtige Hinweise zur Anwendung
Beginnen Sie die Behandlung nicht während der Periode. Verwenden Sie während der Anwendung eine Slipeinlage. Bessern sich die Beschwerden innerhalb von 7 Tagen nicht, wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Setzen Sie die Behandlung nicht eigenständig fort.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Pilzinfektionen der Scheide, eventuell mit Ausfluss – Pilzinfektion an den äußeren Geschlechtsteilen der Frau
Dosierung und Anwendungshinweise:
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene 1 Vaginalzäpfchen 1-mal täglich vor dem Schlafengehen Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene eine ausreichende Menge 2-mal täglich verteilt über den Tag Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Vaginalcreme: Tragen Sie das Arzneimittel auf die Schamlippen und andere betroffene Stellen im Genitalbereich auf.
Vaginalzäpfchen: Führen Sie das Arzneimittel in die Scheide ein.
Dauer der Anwendung?
Allgemeine Behandlungsdauer: Vaginalzäpfchen: 1 Tag, Vaginalcreme: 1 Woche. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
– Ältere Patienten ab 60 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
        - Brennen oder Stechen auf der Haut
        - Hautrötung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Clotrimazol | 500 mg |
| Hilfsstoff | Cetylstearylalkohol | 159 mg |
| Hilfsstoff | Hartfett | + |
| Hilfsstoff | Macrogol-20-glycerolmonostearat | + |
| Hilfsstoff | Natriumpolyacrylat | + |
| Wirkstoff | Clotrimazol | 10 mg |
| Hilfsstoff | Benzylalkohol | 20 mg |
| Hilfsstoff | Cetylpalmitat | + |
| Hilfsstoff | Cetylstearylalkohol | 90 mg |
| Hilfsstoff | Natriumcitrat-2-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Octyldodecanol | + |
| Hilfsstoff | Polysorbat 60 | + |
| Hilfsstoff | Sorbitan stearat | + |
| Hilfsstoff | Wasser, gereinigtes | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger – die Zelle hungert, oder Zellbestandteile treten aus und die Zelle löst sich auf. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder direkt abgetötet. Der Wirkstoff ist außerdem gegen bestimmte Bakterien wirksam.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht bei Allergie gegen Pilzmittel (z.B. Clotrimazol)!
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung:
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Handelsformen:
Anbieter: WOLFF/BIEL, Bielefeld, www.wolff-arzneimittel.deBearbeitungsstand: 15.08.2019






















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