Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Mit dem bewährten Wirkstoff Dimenhydrinat. Für Kinder ab 6 Jahren (ab 30 kg Körpergewicht), Jugendliche und Erwachsene.
Gebrauchsinformationen zum Artikel Vomacur Tabletten
Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Vomacur®, 50 mg Tabletten. Wirkstoff: Dimenhydrinat. Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Für Kinder ab 6 Jahren und über 30 kg Körpergewicht, Jugendliche und Erwachsene. Hinweis: Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Gefolge einer medikamentösen Krebsbehandlung (Zytostatika-Therapie) nicht geeignet. Warnhinweis: Enthält Lactose.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!
Sonstigen Bestandteile:
Quelle: Angaben der Packungsbeilage
Stand: 09/2026
Unsere Tipps & Informationen zu Vomacur Tabletten
Schnelle Linderung bei Reiseübelkeit und Erbrechen
Die Vorfreude auf eine Reise oder einen Ausflug kann schnell getrübt werden, wenn Übelkeit, Schwindel oder Erbrechen aufkommen. Diese unangenehmen Begleiter sind besonders bei Reisekrankheit häufig und können jede Fahrt oder Schifffahrt zur Herausforderung machen. Vomacur Tabletten bieten hier eine bewährte Lösung, um diesen Beschwerden effektiv entgegenzuwirken. Sie helfen, das flaue Gefühl im Magen zu lindern und können auch vorbeugend eingenommen werden.
Dieses verlässliche Arzneimittel wird von der Hexal AG hergestellt und unterstützt Sie dabei, unbeschwert unterwegs zu sein.
Der bewährte Wirkmechanismus von Dimenhydrinat
Der Kern der Vomacur Tabletten ist der Wirkstoff Dimenhydrinat. Dieser gehört zur Gruppe der Antihistaminika und zielt direkt auf das sogenannte Brechzentrum im Gehirn ab. Übelkeit und Erbrechen entstehen, wenn dieses Zentrum durch den Botenstoff Histamin übermäßig angeregt wird. Dimenhydrinat blockiert die Wirkung von Histamin und verhindert so die Stimulierung des Brechzentrums. Dadurch können Schwindelgefühle und Übelkeit spürbar nachlassen, während gleichzeitig einem Erbrechen entgegengewirkt wird.
Ihre Vorteile der Vomacur Tabletten im Überblick
So wenden Sie Vomacur Tabletten richtig an
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein. Zur Vorbeugung von Reisekrankheit ist die erste Einnahme etwa 30 bis 60 Minuten vor Reisebeginn sinnvoll. Achten Sie auf einen zeitlichen Abstand von mindestens 6 Stunden zwischen zwei Einnahmen. Bei Kindern zwischen 6 und 14 Jahren sollte die empfohlene Tageshöchstdosis von 3 Tabletten nicht überschritten werden. Für Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren liegt die Höchstdosis bei 8 Tabletten innerhalb von 24 Stunden.
Hinweise bezüglich der Anwendung
Vomacur Tabletten enthalten Lactose und sind nicht zur alleinigen Behandlung von Übelkeit im Gefolge einer medikamentösen Krebsbehandlung geeignet. Das Arzneimittel kann Schläfrigkeit verursachen und die Fahrtüchtigkeit sowie das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen; vermeiden Sie daher diese Tätigkeiten. Es ist nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen; suchen Sie bei anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat.
Hinweis: Weiterführende Angaben zum Hersteller finden Sie hier.
Hinweis unserer Pharmazeuten:
Generell beliefern wir Sie gern mit unseren Produkten in haushaltsüblicher Menge mit maximal 15 Packungen im Quartal. Im Rahmen der Arzneimittelsicherheit behalten wir uns vor, für bestimmte Medikamente gesonderte Höchstmengen festzulegen. Dies trifft insbesondere auf Produkte zu, die nur kurzfristig angewandt werden oder ein erhöhtes Potenzial zur Überdosierung besitzen.
– Erbrechen – Reisekrankheit, zur Vorbeugung und Behandlung – Reisekrankheit – Schwindel – Übelkeit
Dosierung und Anwendungshinweise:
Kinder von 6 bis 14 Jahren (über 30 kg Körpergewicht) 1/2-1 Tablette 1-3mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag) im Abstand von mindestens 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene (über 56 kg Körpergewicht) 1-2 Tabletten 1-4mal täglich (max. 8 Tabletten pro Tag) im Abstand von mindestens 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen sowie zu Störungen der Herz- Kreislauffunktion kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Gegenanzeigen:
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Durchblutungsstörung der Hirngefäße, aktuell oder auch wenn sie schon länger zurückliegen
– Epilepsie
– Krampfanfälle während der Schwangerschaft (Eklampsie)
– Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
– Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
– Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
– Alkoholmissbrauch
– Engwinkelglaukom
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Verengung im Verdauungstrakt, vor allem am Magen
– Herzerkrankungen, wie:
        - Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
        - Herzrhythmusstörungen
        - Abweichung im EKG (Verlängerung der QT-Dauer)
– Pulserniedrigung
– Eingeschränkte Leberfunktion
– Kaliummangel
– Magnesiummangel
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen:
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
        - Übelkeit
        - Erbrechen
        - Magenschmerzen
        - Durchfälle
        - Verstopfung
– Mundtrockenheit
– Schwindel
– Schläfrigkeit
– Benommenheit
– Muskelschwäche
– Stimmungsschwankungen
– Sehstörungen
– Pulsbeschleunigung
– Erhöhung des Augeninnendrucks
– Störungen beim Wasserlassen
– Gefühl der verstopften Nase
Besonders bei Kindern:
– Unruhe
– Erregung
– Schlaflosigkeit
– Angstzustände
– Zittern
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Zusammensetzung:
| Wirkstoff | Dimenhydrinat | 50 mg |
| Hilfsstoff | Cellulosepulver | + |
| Hilfsstoff | Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Carboxymethylstärke, Natrium Typ A | + |
| Hilfsstoff | Lactose-1-Wasser | + |
| Hilfsstoff | Lactose | 38 mg |
| Hilfsstoff | Magnesium stearat (pflanzlich) | + |
| Hilfsstoff | Siliciumdioxid, hochdisperses | + |
Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend.
Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
– Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
– Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
– Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
– Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Aufbewahrung:
Handelsformen:
Anbieter: HEXAL, Holzkirchen, www.hexal.deBearbeitungsstand: 18.01.2022




















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